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Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenkasse deckt trotz ihres eher schlechten Rufs ein breites Spektrum an Leistungen ab, die unter den Überbegriffen Vorbeugung, Früherkennung, Behandlung und Rehabilitation zusammengefasst sind. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt einen großen Prozentsatz der in diesen Bereichen anfallenden Kosten, ein kleiner Teil muss jedoch oft als Selbstbeteiligung erbracht werden. In einigen Fällen bietet sich daher eine Krankenzusatzversicherung an, um den Eigenanteil möglichst gering zu halten.

Die Beiträge selbst werden je nach Berufsgruppe unterschiedlich berechnet und basieren bei Angestellten auf dem Bruttoeinkommen, bei Selbstständigen auf den tatsächlichen Einnahmen, die sich allerdings an einem festgeschriebenen Mindestbetrag orientieren, und bei sonstigen freiwilligen Mitgliedern wie Arbeitslosen oder Studenten an fiktiven Mindesteinnahmen. Die jeweiligen Sätze werden von den Versicherungsinstituten selbst festgelegt und belaufen sich im Durchschnitt auf insgesamt etwa 14 Prozent der Ausgangssumme, wobei es natürlich Schwankungen nach oben und unten gibt.

Die Wahl der richtigen Versicherung sollte allerdings nicht allein im Hinblick auf die Beitragshöhe erfolgen, sondern auch die gewährten Leistungen mit einbeziehen. Erst ein ausgewogenes Verhältnis garantiert in Gesundheit und im Krankheitsfall ein gutes Gefühl.

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